Datahub - OneBase®CoRE

Vernetzen. Visualisieren. Auswerten.

Der zentrale Datahub für alle OneBase®-Module. OneBase®CoRE (Communication Real-time Environment) verbindet Maschinen, Anlagen und IT-Systeme zu einer durchgängigen Echtzeitplattform und bildet die reale betriebliche Umgebung als digitalen Zwilling in der virtuellen Welt ab. Sämtliche Produktions- und Intralogistikdaten werden ereignisgesteuert verarbeitet – vom Sensor bis zum ERP.

Was ist ein Datahub?

Ein Datahub ist die zentrale Drehscheibe für alle Daten aus Produktion und Intralogistik. Statt Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen einzelnen Systemen laufen sämtliche Informationen über eine gemeinsame Plattform – einmal angebunden, überall verfügbar.

  • Alle Maschinen-, Fahrzeug- und Auftragsdaten in Echtzeit an einem Ort
  • Ereignisgesteuerter Datenaustausch statt zyklischer Abfragen
  • Lückenlose Nachvollziehbarkeit aller Nachrichten und Datenbewegungen
  • Standardisierte Anbindung bestehender Systeme ohne aufwendige Individualentwicklungen

Messaging Middleware

Echtzeit-Messaging für industrielle Anwendungen

OneBase®CoRE arbeitet als hochperformante Messaging Middleware für Produktions- und Intralogistikprozesse. Sämtliche Daten werden ereignisgesteuert nach dem Publish-Subscribe-Prinzip verarbeitet und in Echtzeit zwischen Maschinen, Sensoren, ERP-, MES- und WMS-Systemen ausgetauscht. Grundlage sind die OneBase®-Tags: intelligente Datenobjekte, die jeden Datenpunkt und jede Schnittstelle mit ihrem aktuellen Zustand abbilden.

Vorteile

  • Verarbeitung von mehreren tausend Datenpunkten pro Sekunde
  • Ereignisgesteuerte Kommunikation statt zyklischer Polling-Mechanismen
  • Stateful-Repräsentation aller Datenobjekte
  • Vollständige Nachvollziehbarkeit durch Persistenzmechanismen
  • Integrierte Simulations- und Testumgebung für sichere Inbetriebnahmen
Hirschmann Automotive production hall with injection molding machines

Intelligente Datenobjekte statt starrer Schnittstellen

Digital Twin für Produktion und Intralogistik

OneBase®CoRE bildet sämtliche transport- und produktionsrelevanten Objekte transparent als digitale Zwillinge ab. Materialien, Transporteinheiten, Flurförderzeuge, Krane, Lagerplätze oder Produktionsanlagen werden als intelligente Objekte mit Zuständen, Eigenschaften und Beziehungen modelliert. Dadurch entsteht ein durchgängiges, virtuelles Abbild der realen Prozesse in Echtzeit.

OneBase®CoRE
Physische Objekte

Vormaterial

Halbzeug

Fertigware

Produktionslinie

Produktionsaggregat

Arbeitsplatz

Transportmittel

Lager und Lagerplatz

Betriebsmittel

Ressourcen

Logische Objekte

Kundenauftrag

Produktionsplan

Fertigungsauftrag

Charge und Los

Transportauftrag

Regelwerk

Multi-Connector Plattform

Standardisierte Integration von Shopfloor bis ERP

Mit zahlreichen Standard-Konnektoren verbindet OneBase®CoRE unterschiedlichste Systeme und Technologien zu einer durchgängigen digitalen Plattform. Bestehende Produktions- und Logistiksysteme lassen sich dadurch ohne aufwendige Individualentwicklungen integrieren.
Interface

I/O OneBase® Tags für Protokolle (CR/LF, 3964R, STX/ETX, NOPR, XML)

Telegram

Anbindung von ein- und ausgehenden TCP/IP Telegrammen

MQTT Client

Verbindung von MQTT Client mit MQTT Broker

SAP Connector

für SAP IDoc, BAPI und PCo

Beckhoff Treiber

Native Integration von Beckhoff Klemmen für schnelle Kommunikation

Writer

Mapping von OneBase® und Datenbankstrukturen

RaspilO

Rasperry PI Client zur Ansteuerung analoger und digitaler Pins

OBOPC Client

Mapping von OneBase® Tags und OPC DA / UA Items

MQTT-Unterstützung für moderne IoT-Architekturen

Seit 2025 unterstützt OneBase®CoRE neben TCP/IP auch das Industriestandard-Protokoll MQTT. MQTT wurde nach umfangreichen Evaluierungen als optimale Kommunikationsbasis für industrielle Echtzeitanwendungen ausgewählt.

Dadurch profitieren Kunden von

  • SSL-verschlüsselter Kommunikation
  • Authentifizierung der Clients
  • Message Queuing
  • garantierter Nachrichtenzustellung (QoS)
  • Retained Messages
  • höherer Ausfallsicherheit
  • standardisierten IoT-Schnittstellen

Performance und Monitoring

Transparenz bis auf Telegramm-Ebene

Alle Schnittstellenvorgänge können zentral überwacht und analysiert werden. Ein integrierter Schnittstellenmonitor ermöglicht die vollständige Rückverfolgbarkeit sämtlicher Nachrichten und Datenbewegungen.

Zusätzlich stehen detaillierte Performance-Analysen zur Verfügung

  • Echtzeit-Monitoring
  • Schnittstellenüberwachung
  • Protokollierung
  • KPI-Analyse
  • Performance-Dashboards
  • Fehleranalyse

Verwalten und visualisieren im Browser

OneBase® Portal

Mit dem integrierten OneBase® Portal können Anwenderinnen und Anwender Datenstrukturen, digitale Zwillinge und Schnittstellenobjekte zentral verwalten und visualisieren – ohne Programmierarbeit.

Funktionen

  • Visualisierung von Objektzuständen
  • Verwaltung von Tags und Datenstrukturen
  • Direkte Bearbeitung von Objekten
  • Web-basierter Zugriff
  • Echtzeit-Aktualisierung über WebSocket
  • REST-API für externe Anwendungen
onebase_core_tag_configurator
Standardfunktionen

Finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen

Ein Datahub ist die zentrale Drehscheibe für alle Daten aus Produktion und Intralogistik. Statt Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen einzelnen Systemen laufen sämtliche Informationen über eine gemeinsame Plattform – einmal angebunden, überall verfügbar. Maschinen-, Fahrzeug- und Auftragsdaten stehen dadurch in Echtzeit an einem Ort zur Verfügung: von der Materialflussverfolgung über Produktionssteuerung und Flottenmanagement bis zur Lagerverwaltung und Zustandsüberwachung von Anlagen.
Bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wird jedes System einzeln mit jedem anderen verbunden, wodurch die Zahl der Schnittstellen mit jedem weiteren System steigt. Ein Datahub reduziert das auf eine Anbindung pro System: Bestehende Produktions- und Logistiksysteme lassen sich über standardisierte Konnektoren ohne aufwendige Individualentwicklungen integrieren. Zusätzlich bleiben alle Nachrichten und Datenbewegungen lückenlos nachvollziehbar – ein integrierter Schnittstellenmonitor macht sie bis auf Telegramm-Ebene rückverfolgbar.
Der Datahub verbindet Systeme vom Shopfloor bis zum ERP – darunter Maschinen und Sensoren sowie ERP-, MES- und WMS-Systeme. OneBase®CoRE bringt dafür zahlreiche Standard-Konnektoren mit: MQTT-Client für die Verbindung mit einem MQTT-Broker, OBOPC-Client für das Mapping von OPC-DA- und OPC-UA-Items, SAP-Connector für IDoc, BAPI und PCo, Beckhoff-Treiber für die native Integration von Beckhoff-Klemmen, Telegram-Konnektor für ein- und ausgehende TCP/IP-Telegramme, Interface-Tags für die Protokolle CR/LF, 3964R, STX/ETX, NOPR und XML, einen Writer für das Mapping von Datenbankstrukturen sowie RaspilO als Raspberry-Pi-Client. Seit 2025 wird neben TCP/IP auch MQTT unterstützt – mit SSL-verschlüsselter Kommunikation, Authentifizierung der Clients, Message Queuing und garantierter Nachrichtenzustellung über QoS.
Die Verarbeitung erfolgt ereignisgesteuert nach dem Publish-Subscribe-Prinzip statt über zyklische Polling-Mechanismen: Daten werden in dem Moment weitergegeben, in dem sie entstehen. Grundlage sind die OneBase®-Tags – intelligente Datenobjekte, die jeden Datenpunkt und jede Schnittstelle mit ihrem aktuellen Zustand abbilden. OneBase®CoRE verarbeitet dabei mehrere tausend Datenpunkte pro Sekunde und sichert alle Datenbewegungen über Persistenzmechanismen nachvollziehbar ab.
Der Datahub bildet alle transport- und produktionsrelevanten Objekte als digitale Zwillinge ab. Physische Objekte wie Vormaterial, Halbzeug, Fertigware, Produktionslinien, Arbeitsplätze, Transportmittel, Lagerplätze und Betriebsmittel werden ebenso modelliert wie logische Objekte wie Kundenauftrag, Produktionsplan, Fertigungsauftrag, Charge und Los oder Transportauftrag – jeweils mit Zuständen, Eigenschaften und Beziehungen. So entsteht ein durchgängiges virtuelles Abbild der realen Prozesse in Echtzeit, in dem sich neue Abläufe vor der Inbetriebnahme in einer Simulationsumgebung durchspielen lassen.
Nein. Der Datahub ist die Datenebene zwischen diesen Systemen und kein Ersatz für sie: Er verbindet Maschinen, Anlagen und IT-Systeme – darunter ERP-, MES- und WMS-Systeme – zu einer durchgängigen Echtzeitplattform. Bestehende Systeme bleiben im Einsatz und werden einmalig angebunden, statt einzeln miteinander verkoppelt zu werden.